Häufige Fragen zu Wärmepumpe, Solar und Förderung
Hier beantworten wir die Fragen, die uns vor dem ersten Termin am häufigsten gestellt werden. Fehlt Ihre Frage, schreiben Sie uns.
Allgemein
Warum bauen Sie nur Viessmann ein?
Wärmepumpe, Speicher und Solaranlage kommen dann vom selben Hersteller und laufen in der ViCare-App zusammen. Unsere Monteure kennen diese Geräte genau. Das spart Zeit bei Montage, Inbetriebnahme und Wartung.
In welchem Gebiet bauen Sie Anlagen ein?
Im Umkreis von 100 km um unseren Sitz in Kempen. Dazu gehören Krefeld, Viersen, Mönchengladbach, Moers, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Kleve, im Süden auch Köln und Aachen. Ob Ihr Ort dazugehört, zeigt der Postleitzahl-Check auf der Seite Einsatzgebiet.
Wie läuft eine Anfrage ab?
Sie schicken uns Ihre Angaben, am schnellsten über den Angebotskalkulator. Wir rufen Sie an und vereinbaren einen Termin vor Ort. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Förderberechnung. Anfrage und Angebot kosten Sie nichts.
Wie lange dauert der Einbau?
Die Montage dauert bei uns 3 bis 5 Tage. In dieser Zeit bleibt das Haus bewohnbar. Den Montagetermin legen wir fest, sobald Ihr Antrag bei der KfW gestellt ist.
Wärmepumpe
Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?
In den meisten Häusern ja. Die Vitocal 200-A ie liefert bis 75 °C Vorlauf, die Vitocal 250-A 70 °C auch bei −10 °C Außentemperatur. Damit arbeiten beide mit den vorhandenen Heizkörpern. Ob einzelne Heizkörper zu klein sind, sehen wir in der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?
Die Vitocal 200-A ie kostet bei uns 28.999 bis 31.099 €, die Vitocal 250-A 33.000 bis 39.500 €. Die Preise enthalten 19 % MwSt., Montage, Pufferspeicher, den Ausbau der alten Heizung und den hydraulischen Abgleich. Den Warmwasserspeicher wählen wir nach der Zahl der Personen im Haushalt. Tauschen Sie als Eigentümer eine laufende Ölheizung, zahlt die KfW 46 % Zuschuss, das sind bis zu 12.880 €. Ihren Richtwert zeigt der Angebotskalkulator.
Welche Vitocal passt zu meinem Haus?
Bis etwa 12 kW Heizlast empfehlen wir meist die Vitocal 200-A ie. Sie liefert bis 75 °C Vorlauf und trägt Pumpe, Hydraulik und Heizstab im Außengerät, im Haus hängt nur ein flacher Regler. Für größere Häuser bauen wir die Vitocal 250-A bis 19 kW ein. Sie liefert 70 °C Vorlauf auch bei −10 °C Außentemperatur. Welche Baugröße passt, legen wir nach der Heizlastberechnung fest. Über 19 kW planen wir zwei Geräte.
Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?
Das hängt vom Wärmebedarf des Hauses und von der Jahresarbeitszahl (JAZ) ab. Braucht Ihr Haus 18.000 kWh Wärme im Jahr, ungefähr so viel wie 2.000 Liter Heizöl, und erreicht die Wärmepumpe eine JAZ von 3,5, sind das rund 5.100 kWh Strom. Mit einem Wärmepumpentarif von 27 Cent je kWh zahlen Sie dafür etwa 1.390 € im Jahr. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die JAZ. Deshalb gehört der hydraulische Abgleich bei uns zu jedem Paket.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Die Vitocal 200-A ie hat eine Schallleistung ab 48 dB(A). Das ist die Geräuschenergie, die das Gerät abgibt. Am Fenster des Nachbarn kommt deutlich weniger an, weil der Schalldruck mit jedem Meter Abstand sinkt. Dort gelten die Richtwerte der TA Lärm: nachts 35 dB(A) im reinen und 40 dB(A) im allgemeinen Wohngebiet. Den Aufstellort legen wir beim Termin vor Ort so fest, dass Ihr Haus diese Werte einhält.
Heizt eine Wärmepumpe auch bei starkem Frost?
Ja. Die Vitocal 200-A ie arbeitet bis −25 °C Außentemperatur, die Vitocal 250-A liefert 70 °C Vorlauf auch bei −10 °C. Für Kempen und den Niederrhein rechnen wir die Heizlast mit einer Normaußentemperatur von rund −10 °C. Für den Notfall hat die Anlage einen elektrischen Heizstab als Reserve.
Gibt es günstigeren Strom für die Wärmepumpe?
Ja, auf zwei Wegen. Viele Stromversorger bieten eigene Wärmepumpentarife an. Außerdem gilt eine neue Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG: Ihr Netzbetreiber darf die Leistung bei einer Überlastung des Netzes vorübergehend drosseln, 4,2 kW bleiben immer frei. Dafür zahlen Sie weniger Netzentgelt. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir.
Brauche ich einen neuen Zählerschrank?
Das hängt vom Alter und Platz im vorhandenen Schrank ab. Wärmepumpe und Solaranlage brauchen eigene Absicherungen, oft auch einen zweiten Zählerplatz. Ob ein neuer Zählerschrank nötig ist, sehen wir beim Termin vor Ort und nennen den Preis vor Auftrag im Angebot.
Förderung
Wie viel Förderung bekomme ich für die Wärmepumpe?
Die KfW zahlt 30 % Grundförderung. Wohnen Sie selbst im Haus und tauschen eine funktionierende Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder Gasetagenheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung, kommen 16 % Klimageschwindigkeitsbonus dazu. Bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 50.000 € gibt es 10 bis 40 % Einkommensbonus. Zusammen zahlt die KfW höchstens 70 %, bei einem Einkommen bis 30.000 € höchstens 80 % von bis zu 28.000 € förderfähigen Kosten. Ihren Betrag rechnet der Förderrechner aus.
Wann muss ich den KfW-Antrag stellen?
Vor Beginn der Arbeiten. Sie unterschreiben zuerst unser Angebot mit einer Förderklausel, damit Sie ohne Zusage der KfW zurücktreten können. Dann erstellen wir die Bestätigung zum Antrag, und Sie stellen den Antrag im Kundenportal „Meine KfW“. Am 1. Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 auf 12 %. Wer vorher beantragt, bekommt mehr.
Gibt es Förderung für die Solaranlage?
Einen Zuschuss wie bei der Wärmepumpe gibt es nicht. Dafür fällt auf Module, Wechselrichter und Speicher für Wohnhäuser 0 % Mehrwertsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG). Unsere Solarpreise sind deshalb Endpreise. Für die Finanzierung gibt es den Förderkredit 270 der KfW.
Photovoltaik
Was kostet eine Solaranlage mit Speicher?
Unsere Pakete mit 10 bis 26 Vitovolt-Modulen (4,7 bis 12,1 kWp) kosten 16.000 bis 21.500 €, mit Vitocharge VX3, Batteriespeicher, Energiemanagement, Backup-Box und Montage. Die Preise sind Endpreise mit 0 % MwSt. Bauen wir gleichzeitig eine Wärmepumpe ein, kostet das Solarpaket 3.000 € weniger.
Wie viel Strom erzeugt eine Solaranlage am Niederrhein?
Eine Anlage auf einem Süddach erzeugt hier rund 950 kWh je kWp im Jahr, auf einem Ost-West-Dach rund 830 kWh. Unser Paket mit 22 Modulen (10,23 kWp) kommt auf dem Süddach damit auf etwa 9.700 kWh im Jahr. Mit diesen Werten rechnet auch unser Angebotskalkulator.
Lohnt sich eine Solaranlage zusammen mit der Wärmepumpe?
In den meisten Häusern ja. Im Winter braucht die Wärmepumpe den meisten Strom, wenn das Dach am wenigsten liefert. Von Frühjahr bis Herbst deckt der Solarstrom aber das Warmwasser und einen Teil der Heizung. Das Energiemanagement der Vitocharge VX3 schaltet die Wärmepumpe über SG-Ready bevorzugt bei Sonne ein. Bauen wir beides gleichzeitig ein, kostet das Solarpaket 3.000 € weniger und wir bauen den Zählerschrank nur einmal um.
Was bekomme ich für eingespeisten Solarstrom?
Anlagen bis 10 kWp, die ab dem 1. August 2026 ans Netz gehen, bekommen 7,70 Cent je kWh für 20 Jahre. Für neue Anlagen ab 2027 plant die Bundesregierung, die feste Vergütung abzuschaffen. Mehr bringt ohnehin der Strom, den Sie selbst verbrauchen: Jede selbst genutzte kWh spart rund 36 Cent Netzstrom.
Wie groß sollte der Batteriespeicher sein?
Die Vitocharge VX3 speichert 5, 10 oder 15 kWh, aufgebaut aus Modulen mit je 2,5 kWh. Eine gängige Faustregel ist 1 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Mit Wärmepumpe oder E-Auto lohnt sich oft der größere Speicher. Bei Paketen bis 15 Modulen sind 5 kWh enthalten, ab 16 Modulen 10 kWh.
Habe ich bei einem Stromausfall weiter Strom?
Ja, für die Verbraucher, die wir an die Backup-Box anschließen. Die Backup-Box ist in unseren Solarpaketen enthalten. Fällt das Netz aus, versorgt die Vitocharge VX3 diese Stromkreise aus Speicher und Solarmodulen. Welche Stromkreise das sind, legen wir bei der Planung fest.
Rechnen Sie Ihr Haus durch
Der Kalkulator braucht etwa drei Minuten. Danach sehen Sie Anlage, Richtpreis, Förderung und Eigenanteil und können ein Angebot anfordern.